Rauchmelder

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Worum es geht[Bearbeiten]

Rauchmelder sollen leben Retten - wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass dies gegensätzlich sein kann.

Ausgangslage[Bearbeiten]

Eine Serie von Fehlalarmen bei optischen/photoelektrischen Rauchmeldernführte uns zu folgenden (im Einzelfall bestätigten) Hypothesen:

  • Rauchmelder können die Gesundheit gefährden, wenn der Schlaf oder die Ruhe durch den eigenen oder fremde Rauchmelder auf Basis von Fehl- oder Störalarmen gestört wird
  • Rauchmelder, die keine Stummschaltetaste haben, haben wiederholt zu 20-30 Minuten andauernden Alarmsituationen geführt.
  • Lang andauernde Alarmsituationen können den Sozialen Frieden stören.
  • Die Angst vor Fehlalarmen kann dazu führen, dass weniger gekocht wird und damit Ernährungsziele gefährdet sind.
  • Rauchmelder können zu Stürzen führen, wenn in Aufregung und insbesondere bei schlechter Erreichbarkeit der Stummschaltefunktion zum Abstellen bzw. entfernen der Batterien auf Stühle geklettert werden muss.


Ziel dieser Sammlung[Bearbeiten]

  • Auf Basis dieser Kriterien wollen wir eine Umfrage erstellen, mit der wir die Anforderungen an einen Rauchmelder aus Perspektive der Bürgerinnen und Bürger darstellen.
  • So wollen wir uns selbst, unser Quartier und unseren Planeten vor Fehlkäufen schützen.
  • Wir wollen auch Einfluss auf die Hersteller nehmen, Rauchmelder nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.

Kriterien - Bitte mach mit und ergänze![Bearbeiten]

Stummschaltetaste Eine Stummschaltetaste ist nach der DIN kein verpflichtender Bestandteil eines Rauchmelders.

  • Keine Stummschaltetaste:
    • Rauchmelder unterbrechen die Alarmausgabe, sobald die Ursache des Auslösens behoben ist.
    • Dies kann bei Rauch/Dampf durch das Lüften des Raumes/der optischen Kammer erfolgen.
    • Insbesondere bei (Bau-)Staub oder von Insekten verursachter Auslösen kann der vorsichtige Einsatz von Druckluft oder das wedeln mit einer Zeitschrift helfen.
    • Außerbetriebnahme
      • Ein Entfernen der Batterie nimmt den Rauchmelder vollständig außer Betrieb. Eine Frühwarnung wird bis zum wiedereinlegen der Batterien unterbunden. Das Entfernen der Batterie kann zu Hörschädigungen führen, wenn das Ohr nahe am Rauchmelder ist.
      • Einige Rauchmelder können durch eine Entnahme von der Deckenhalterung dauerhaft ausgeschaltet werden (dies gilt nicht für Magnethalterungen, die zusätzlich angebracht werden)
  • Stummschaltetaste:
    • Eine Stummschaltetaste ist bei Fehl- und Störalarmen von Bedeutung.
    • Ist die Ursache des Auslösens bekannt, kann die Alarmausgabe (z.B. für 10 Minuten) unterbrochen werden.
    • In dieser Zeit kann die Alarmursache in Ruhe behoben werden.

Gestaltung der Stummschaltetaste

  • Größe - Welche Größe soll die Stummschaltetaste haben?
    • Nicht sichtbar: Ist die Stummschaltetaste vom alltäglichen Standpunkt aus sichtbar?
    • Reduziert sichtbar: Es gibt Rauchmelder, bei denen die Stummschaltetaste klein ausgeprägt ist.
    • Deutlich sichtbar: Hat die Stummschaltetaste eine Größe, die im Alltäglichen gebrauch deutlich sichtbar ist?
  • Erkennbarkeit - Soll die Stummschaltetaste erkennbar sein?
    • Nicht erkennbar: Es gibt Rauchmelder, die im Gesamten oder deren Stummschaltetaste zum Schutz vor Fehlbedienung oder aus Design-Gründen nicht erkennbar ist.
    • Signalfarbe: Eine Stummschaltetaste könnte in Signal- oder Kontrastfarbe vom restlichen Rauchmelder abgegrenzt sein.
    • Piktogramme: Piktogramme können durch Prägung oder farbig aufgebracht sein.
  • Erreichbarkeit / Fernbedienung: Ist die Stummschaltetaste erreichbar?
      • Mit einem Besenstiel oder ähnlicher Armverlängerung? (Auch bei Tremor oder Schulterproblemen?)
      • Mit einer Funk-Fernbedienung?
      • Besteht das Risiko, dass der Rauchmelder unerwünscht stummgeschaltet wird, weil der Alarm falsch bewertet wird (Kinder, Menschen mit Demenz, CO-Melder)

Vernetzung

  • Soll der Rauchmelder vernetzt sein?
    • Nein - z.B. weil das Risiko von Fehl- und Störalarmen sehr hoch ist.
    • Ja. - z.B. weil sonst die Warnung nicht an alle Betroffenen Menschen gelangt.
      • Funkvernetzung (Vorteilhaft bei Nachrüstung)
      • Kabelvernetzung (bei intakten Kabeln und Anschlüssen ggf. bessere Signalübertragung)
      • Mit anderen Geräten: CO-Melder, Signalgeber, ...

Signalgeber

  • Werden externe Signalgeber benötigt:
    • Optische Signalgeber: z.B. Blitz-Leuchten
    • Haptische Signalgeber: z.B. Vibrationskissen
    • Smartphone/IP-Devices


IP-Schnittstelle

  • Wird eine IP-Schnittstelle benötigt, mit der etwa Wartung oder Batteriewechsel an externe Service-Einheiten oder das Smartphone gemeldet werden können?
    • Datenschutz: Ist dies datenschutzrechtlich und ethisch reflektiert?
    • Infrastruktur: Welche Infrastruktur ist dazu notwendig?
    • Prozesse: Welche Prozesse sind dafür notwendig?

LEDs:

  • Optisches Feedback: Sollen LEDs oder andere Leuchtmittel den Status des Rauchmelders signalisieren?
    • im Alltag Ausschaltbar: Können alle bzw. Alltagsbezogene Lichter ausgeschaltet werden, damit sie z.B. im Schlafzimmer oder auf Haustiere nicht störend wirken?
    • nicht Ausschaltbar:

Anfälligkeit für Fehl- und Störalarme:

  • Wie hoch ist das Risiko von Fehl- und Störalarmen?
    • Auf Basis der technischen Funktion(en)
      • Photoelektrische Rauchmelder, Lineare Rauchmelder
      • Hitzemelder (Festwertmelder, Differenzmelder)
      • Flammenmelder
      • Rauchgasanalyse (Industrie)
  • An welcher Stelle ist der Rauchmelder montiert (auch indirekt durch Zugluft)
    • Küche: Herd/Ofen/Grill (Bratdämpfe, Dampf, Hitze)
    • Bad (Dampf, Feuchtigkeit)
    • Essbereich: Raclette, Fondue (Hitze, Dämpfe)
    • Lagerräume (Staub, Insekten)
    • Raucherbereich: Zigaretten (Rauch)
    • Werkstatt: (Dampf, Rauch)
  • Produktzuverlässigkeit
    • Welche Produkte liefern besonders häufig Störalarme?
    • Welche Produkte liefern besonders selten Störalarme?